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Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin
  • 10.05.2018

    unser Geist ist stark ! nutzen wir ihn !

    Praxis-Depesche 1-2/2018

    Eingebildete Schmerzlinderung

    Plazebo wirkt auch am Gummi-Arm

    Der klassische Plazebo-Effekt: Nach Auftragen einer wirkstofffreien „Heilcreme“ auf den schmerzenden Arm empfindet der Patient weniger Schmerzen.
    Eine Studie zeigte nun, dass man die Creme dafür nicht mal auf den eigenen Arm auftragen muss – auf einem Gummi-Arm wirkt das Plazebo auch. Um dieses Phänomen zu erzeugen, nutzten die Forscher den Trick der „Gummihand-Illusion“.
    20 gesunde Studenten sollten ihren rechten Arm, hinter einem Sichtschutz versteckt, vor sich auf einem Tisch ablegen. Links von dem Sichtschutz und damit sichtbar wurde eine Gummi-Armprothese platziert. Über eine synchrone visuelle und taktile Stimulation am eigenen und Gummi-Arm wurde dann die Illusion erzeugt, dass man den Gummi-Arm als den eigenen wahrnahm. Wie beim klassischen Plazebo-Effekt gaben die Studenten danach an, dass die Behandlung des Gummi-Arms eine signifikante Schmerzlinderung bewirkte.
    Die Studie zeigt, wie stark die Erwartungshaltung und erlernte Mechanismen die Wahrnehmung beeinflussen. In Kombination mit Virtual-reality-Technologien könnten sich daraus ganz neue Möglichkeiten ergeben.
    OH

    Quelle: Coleshill MJ et al.: Placebo analgesia from a rubber hand. J Pain 2017; 18(9): 1067-77


  • 15.01.2017

    wenn das Kästner schon wusste....warum lernen wir nicht ?


    Das Märchen von der Vernunft
    von Erich Kästner

    Es war einmal ein netter alter Herr, der hatte die Unart, sich ab und zu vernünftige Dinge auszudenken. Das heißt: zur Unart wurde seine Gewohnheit eigentlich erst dadurch, dass er das, was er sich jeweils ausgedacht hatte, nicht für sich behielt, sondern den Fachleuten vorzutragen pflegte. Da er reich und trotz seiner plausiblen Einfälle angesehen war, mussten sie ihm, wenn auch mit knirschenden Ohren, aufs Geduldigste zuhören. Und es gibt gewiss für Fachleute keine ärgere Qual als die, lächelnden Gesichts einem vernünftigen Vorschlage zu lauschen. Denn die Vernunft, das weiß jeder, vereinfacht das Schwierige in einer Weise, die den Männern vom Fach nicht geheuer und somit ungeheuerlich erscheinen muss. Sie empfinden dergleichen zu Recht als einen unerlaubten Eingriff in ihre mühsam erworbenen und verteidigten Befugnisse. Was, fragt man sich mit ihnen, sollten die Ärmsten wirklich tun, wenn nicht sie herrschten, sondern statt ihrer die Vernunft regierte! Nun also.
    Eines Tages wurde der nette alte Herr während einer Sitzung gemeldet, an der die wichtigsten Staatsmänner der Erde teilnahmen, um, wie verlautete, die irdischen Zwiste und Nöte aus der Welt zu schaffen. "Allmächtiger!" dachten sie. "Wer weiß, was er heute mit uns und seiner dummen Vernunft wieder vorhat!" Und dann ließen sie ihn hereinbitten. Er kam, verbeugte sich ein wenig altmodisch und nahm Platz. Er lächelte. Sie lächelten. Schließlich ergriff er das Wort.

    "Meine Herren Staatshäupter und Staatsoberhäupter", sagte er, "ich habe, wie ich glaube, einen brauchbaren Gedanken gehabt; man hat ihn auf seine praktische Verwendbarkeit geprüft; ich möchte ihn in Ihrem Kreise vortragen. Hören Sie mir, bitte, zu. Sie sind es nicht mir, doch der Vernunft sind Sie's schuldig."

    Sie nickten, gequält lächelnd, mit ihren Staatshäuptern, und er fuhr fort: "Sie haben sich vorgenommen, Ihren Völkern Ruhe und Frieden zu sichern, und das kann zunächst und vernünftigerweise, so verschieden Ihre ökonomischen Ansichten auch sein mögen, nur bedeuten, dass Ihnen an der Zufriedenheit aller Erdbewohner gelegen ist. Oder irre ich mich in diesem Punkte?"
    "Bewahre!" riefen sie. "Keineswegs! Wo denken Sie hin, netter alter Herr!" "Wie schön!" meinte er. "Dann ist Ihr Problem gelöst. Ich beglückwünsche Sie und Ihre Völker. Fahren Sie heim und bewilligen Sie aus den Finanzen Ihrer Staaten, im Rahmen der jeweiligen Verfassung und geschlüsselt nach Vermögen, miteinander einen Betrag, den ich genauestens habe errechnen lassen und zum Schluss nennen werde! Mit dieser Summe wird folgendes geschehen: Jede Familie in jedem Ihrer Länder erhält eine kleine, hübsche Villa mit sechs Zimmern, einen Garten und einer Garage sowie ein Auto zum Geschenk. Und da hintendrein der gedachte Betrag noch immer nicht aufgebraucht sein wird, können Sie, auch das ist kalkuliert, in jedem Ort der Erde, der mehr als fünftausend Einwohner zählt, eine neue Schule und ein modernes Krankenhaus bauen lassen. Ich beneide Sie. Denn obwohl ich nicht glaube, dass die materiellen Dinge die höchsten irdischen Güter verkörpern, bin ich vernünftig genug, um einzusehen, dass der Frieden zwischen den Völkern zuerst von der äußeren Zufriedenheit der Menschen abhängt. Wenn ich eben sagte, dass ich Sie beneide, habe ich gelogen. Ich bin glücklich." Der nette alte Herr griff in seine Brusttasche und zündete sich eine kleine Zigarre an.
    Die übrigen Anwesenden lächelten verzerrt. Endlich gab sich das oberste der Staatsoberhäupter einen Ruck und fragte mit heiserer Stimme: "Wie hoch ist der für Ihre Zwecke vorgesehene Betrag?"

    "Für meine Zwecke?" fragte der nette alte Herr zurück, und man konnte aus seinem Ton ein leichtes Befremden heraushören. "Nun reden Sie schon!" rief das zweihöchste Staatsoberhaupt unwillig. "Wieviel Geld würde für den kleinen Scherz gebraucht?"

    "Eine Billion Dollar", antwortete der nette alte Herr ruhig. "Eine Milliarde hat tausend Millionen, und eine Billion hat tausend Milliarden. Es handelt sich um eine Eins mit zwölf Nullen." Dann rauchte er wieder an seiner kleinen Zigarre herum.
    "Sie sind wohl vollkommen blödsinnig!" schrie jemand. Auch ein Staatsoberhaupt.
    Der nette alte Herr setzte sich gerade und blickte den Schreier verwundert an. "Wie kommen Sie denn darauf?" fragte er. "Es handelt sich natürlich um viel Geld. Aber der letzte Krieg hat, wie die Statistik ausweist, ganz genau soviel gekostet!"


    Da brachen die Staatshäupter und Staatsoberhäupter in tobendes Gelächter aus. Man brüllte geradezu. Man schlug sich und einander auf die Schenkel, krähte wie am Spieß und wischte sich die Lachtränen aus den Augen. Der nette alte Herr schaute ratlos von einem zum andern. "Ich begreife Ihre Heiterkeit nicht ganz", sagte er. "Wollen Sie mir gütigst erklären, was Ihnen solchen Spaß macht? Wenn ein langer Krieg eine Billion gekostet hat, warum sollte dann ein langer Frieden nicht dasselbe wert sein? Was, um alles in der Welt, ist denn daran komisch?"
    Nun lachten sie alle noch lauter. Es war ein rechtes Höllengelächter. Einer konnte es im Sitzen nicht mehr aushalten. Er sprang auf, hielt sich die schmerzenden Seiten und rief mit der letzten ihm zu Gebote stehenden Kraft: "Sie alter Schafskopf! Ein Krieg - ein Krieg ist doch etwas ganz anderes!"

    Die Staatshäupter, der nette alte Herr und ihre lustige Unterhaltung sind völlig frei erfunden. Dass der Krieg eine Billion Dollar gekostet hat und was man sonst für denselben Betrag leisten könnte, soll, versichert eine in der "Frankfurter Neuen Presse" zitierte amerikanische Statistik, hingegen zutreffen.

    Quelle: "Erich Kästner, Werke in neun Bänden"
  • 13.06.2016

    so entwickelte sich die Menschheit ....!!!?!?!


    Die Entwicklung der Menschheit

    Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,
    behaart und mit böser Visage.
    Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt
    und die Welt asphaltiert und aufgestockt,
    bis zur dreißigsten Etage.

    Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,
    in zentralgeheizten Räumen.
    Da sitzen sie nun am Telefon.
    Und es herrscht noch genau derselbe Ton
    wie seinerzeit auf den Bäumen.

    Sie hören weit. Sie sehen fern.
    Sie sind mit dem Weltall in Fühlung.
    Sie putzen die Zähne. Sie atmen modern.
    Die Erde ist ein gebildeter Stern
    mit sehr viel Wasserspülung.

    Sie schießen die Briefschaften durch ein Rohr.
    Sie jagen und züchten Mikroben.
    Sie versehn die Natur mit allem Komfort.
    Sie fliegen steil in den Himmel empor
    und bleiben zwei Wochen oben.

    Was ihre Verdauung übriglässt,
    das verarbeiten sie zu Watte.
    Sie spalten Atome. Sie heilen Inzest.
    Und sie stellen durch Stiluntersuchungen fest,
    dass Cäsar Plattfüße hatte.

    So haben sie mit dem Kopf und dem Mund
    Den Fortschritt der Menschheit geschaffen.
    Doch davon mal abgesehen und
    bei Lichte betrachtet sind sie im Grund
    noch immer die alten Affen.

    Erich Kästner
  • 02.06.2016

    ist unsere Medizin an wirtschaftliche Kriterien gebunden ?


    Indikation nach medizinischen oder ökonomischen Kriterien?

    David Holzmann, Prof. Dr. med., Facharzt für Ohren-, Nasen- u. Halskrankheiten, Hals- u. Gesichtschirurgie, Maur; Dominik Straumann, Prof. Dr. med., Facharzt für Neurologie, Zürich

    Immer wieder gibt es Sticheleien seitens Politik und Wirtschaft, wonach Ärzte und Spitäler die Patienten endlich nach wirtschaftlichen Kriterien behandeln sollen. Und als Folge dieser Tendenz gibt es bereits viele problematische Entwicklungen in Praxis und Spital, u. a. SwissDRG. Ein bedeutendes Opfer der Ökonomisierung ist die Indikationsstellung. Besonders hier darf man sich nicht von finanziellen, sondern nur von medizinischen Kriterien leiten lassen.
    Unter dem Titel «Die Indikation als Kernstück der ärztlichen Identität» wurde im Deutschen Ärzteblatt vom 17.8.2015 ein Interview mit Prof. Dr. med. Giovanni Maio aus Freiburg (Deutschland) veröffentlicht [1]. Kernthema dieses Interviews ist die Auswirkung der zunehmenden Ökonomisierung der Medizin. Maio zeigt in wenigen Sätzen auf, wie sich die ärztliche Indikationsstellung unter dem stetig zunehmenden Druck von Sparmassnahmen und «Optimierungsstrategien» gewandelt hat.

    In Studium und Weiterbildung wurde uns gelehrt, dass die Indikation primär nach medizinischen Kriterien zu erfolgen hat. Der Begriff «medizinisch» wurde dabei sehr weit gefasst. So wurden neben den rein medizinisch-wissenschaftlichen auch soziale, psychische und zu einem geringeren Teil auch wirtschaftliche Faktoren eingeschlossen. Die Indikationsstellung ist eine Hauptsäule medizinischen Handelns. Noch expliziter schreibt Maio: «Die medizinische Indikation ist ein Kernstück der ärztlichen Identität. Mit ihr bringt der Arzt zum Ausdruck, dass er dem Patienten nur das empfehlen wird, was für den Patienten im Prinzip zuträglich ist. Zwar wird der Patient selbst entscheiden müssen, aber ein Arzt wird dem Patienten eben nicht etwas empfehlen, was von vornherein nicht gut oder nicht notwendig für den Patienten wäre» [2].

    Damit könnte man eigentlich die Diskussion abschliessen, wären da nicht die immer wiederkehrenden Sticheleien seitens Politik und Wirtschaft, wonach wir Ärzte und die Spitäler die Patienten endlich nach wirtschaftlichen Kriterien behandeln sollen. Von «Gesundheitsökonomen» – allein schon der Begriff ist ein Widerspruch in sich, denn Gesundheit lässt sich mit keiner Masseinheit und schon gar nicht in Franken messen – wurde die ganze Terminologie umgekrempelt. Der Patient wurde zum Kunden, der den Leistungserbringer (oder Leistungsverursacher) mit einer Nachfrage konfrontiert. Dieser wiederum hat dem Kunden seine Leistung nach den WZW-Kriterien (wirksam, zweckmässig, wirtschaftlich) anzubieten. Kann das «gesund» sein?

    Diese Frage stellt sich mehr denn je. Denn die Folgen der vorwiegend wirtschaftlichen Steuerung des Gesundheitswesens sind unübersehbar:
    –Öffentliche Spitäler, denen die verfassungsmässig zustehenden finanziellen Ressourcen Jahr um
    Jahr weiter gestrichen werden, versuchen immer mehr, ihr «Angebot» auszubauen.
    –Bei immer mehr Privatspitälern wird es offensichtlich, dass der Versicherungsgrad des Patienten Indikationsstellung und Behandlung markant beeinflusst.
    Nur schon diese zwei Mechanismen sind volkswirtschaftlich relevant, will man den Zeitungsartikeln glauben, worin Gesundheitspolitiker eine «Mengenausweitung in der medizinischen Versorgung» beklagen. Die Zahl der MR-/Computertomogramme und Operationen (z.B. Hüftgelenkersatz, Sectio u.a.m.) seien in den letzten Jahren exorbitant gestiegen.

    Dem versucht die Politik Gegensteuer zu geben, indem sie immer neue Vorschriften erlässt, die einmal mehr das Gegenteil bewirken. Das Beispiel TARMED ist ein Paradebeispiel, um dies zu erläutern. Mit dem TARMED köderte die Gesundheitspolitik, damals angeführt von Bundesrätin Dreifuss, die Grundversorger (Hausärzte, Pädiater, allgemeine Internisten, Psychiater) explizit mit der Aussage, im TARMED sollen ärztliche Gespräche mit Patienten höher, dafür die technischen Leistungen tiefer bewertet werden. Die Grundversorger mussten nach gewonnener Abstimmungsschlacht aber schmerzlich zur Kenntnis nehmen, dass sie zu Abstimmungszwecken gründlich missbraucht worden waren. Dafür hatte die Politik und die Verwaltung einen wichtigen Sieg errungen: Hausärzte und Spezialisten sind seither zerstrittener denn je.

    Unter dem Vorwand, noch mehr auf die Kostenbremse zu treten, führten später Gesundheitspolitiker Systeme wie die DRG, die im Ausland nachweislich versagt hatten, auch in der Schweiz ein, nachdem sie die «Fallkostenpauschalen» beim Volk mit einer Medienlawine populär gemacht hatten. Kritiker aus den Reihen von uns Ärzten wurden vor die Tür gestellt mit dem Hinweis: «Wir machen nicht die gleichen Fehler wie die Deutschen, sondern wir machen es besser.»
    Das Make-up des Grande OEuvre, genannt SwissDRG, bröckelt mittlerweile zusehends ab, und das wahre DRG-Gesicht wird erkennbar: Seit die DRG in den Schweizer Spitälern eingeführt wurden, ist ein Run auf «gute Risiken» (junge Patienten, Patienten ohne Komorbiditäten etc.) ausgebrochen. Öffentliche Spitäler «tummeln» sich inzwischen wie die Privatspitäler auch im Gesundheitsmarkt und preisen ihre Angebote mit Hochglanz-Broschüren und auf attraktiven, aber inhaltsleeren Webseiten an.
    Ökonomische Kriterien bestimmen also auch in der Schweiz immer mehr das ärztliche Handeln. Wie Giovanni Maio richtig feststellte, ist ein bedeutendes Opfer die Indikationsstellung. Es ist eine menschliche Grundkonstante, dass immer dann, wenn viel Geld im Spiel ist, die Verlockung gross ist, für sich selbst noch ein grösseres Stück vom Kuchen zu ergattern. Dieser Verlockung zu widerstehen, erfordert ein gesundes Mass an Charakterfestigkeit und die ethische Einsicht, dass wir uns in erster Linie für das Wohl aller Menschen, d.h. für das Gemeinwohl, einsetzen sollten. Übersetzt auf die Gesundheitsversorgung hiesse das: Der Arzt lässt sich in der Indikationsstellung nicht von finanziellen, sondern von medizinischen Kriterien leiten. Der Begriff «medizinisch» kann, wie oben erwähnt, durchaus weit gefasst werden. Ärztliches Handeln muss aber auf die Volksgesundheit, das Gemeinwohl, ausgerichtet sein. Finanzieller Profit bzw. Gewinn kann nicht die primäre Zielsetzung sein.

    Die FMH – unsere Standesorganisation – schreibt in ihrem Porträt: «Alle Patientinnen und Patienten in der Schweiz sollen einen gerechten Zugang zu einer qualitativ hochstehenden und finanziell tragbaren medizinischen Versorgung haben – dafür setzt sich die FMH ein.» Heute sind wir weiter von diesem Ziel entfernt als noch vor 30 Jahren. Ein Hauptgrund dafür liegt in der zunehmenden Fremdbestimmung von uns Ärzten durch Reformen, die uns von Politik, Wirtschaft und Verwaltung aufoktroyiert werden. Die Verführung und Korrumpierbarkeit durch finanzielle «Aufbesserungen» darf in diesem inzwischen kranken System nicht unterschätzt werden. Solange wir Ärzte uns immer weiter auseinanderdividieren lassen, wird es in diesem Takt weitergehen. Ein Zusammenhalt der Ärzteschaft ist die unabdingbare Voraussetzung, Indikationen wieder mehr nach medizinischen Gesichtspunkten stellen zu können und den «ökonomistischen Turnübungen» seitens Politik und Wirtschaft zu widerstehen.

    Vergessen wir nicht: Noch ist der Patient unser treuester Verbündeter. Dieses Vertrauen dürfen wir nicht missbrauchen.

    Literatur :
    1 Deutsches Ärzteblatt vom 17.8.2015
    2 Prof. Dr. med. Giovanni Maio: Geschäftsmodell Gesundheit – Wie der Markt die Heilkunst abschafft – Suhrkamp Taschenbuch 4514 Suhrkamp Verlag Berlin 2014
    Korrespondenz:
    Prof. Dr. med.
    David Holzmann
    Staubergasse 15
    CH-8124 Maur
    david.holzmann[at]usz.ch
    Indikationen sollen wieder mehr nach medizinischen Gesichtspunkten gestellt werden können.
    SCHWEIZERISCHE ÄRZTEZEITUNG – BULLETIN DES MÉDECINS SUISSES – BOLLETTINO DEI MEDICI SVIZZERI
    2016;97(6):218–219
    TRIBÜNE Standpunkt 219