access keys, shortcuts

Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin
  • Praxisschliessung
    Hinweis: Wie Sie ihre Krankengeschichte bestellen!
  • 10.03.2013

    alte Weisheiten - in moderner Zeit angekommen ?


    primum non nocere

    auch Primum nihil nocere (lat.: zuerst einmal nicht schaden, griech.: μὴβλάπτειν),

    ist ein Grundsatz, den die hippokratische Tradition ins Zentrum ihres Begriffs des moralisch geforderten ärztlichen Handelns stellt (siehe auch Medizinethik).

    Diesem antiken Wahlspruch zufolge soll der Arzt in seinem Bemühen, dem ihm anvertrauten Individuum zu helfen, vor allem darauf achten, ihm nicht zu schaden. Diese Weisheit hat um das Jahr 50 der Arzt Scribonius Largus am Hof von Kaiser Tiberius Claudius aufgestellt. Im strengen Sinne verbietet das Motto
      primum non nocere die Anwendung jeglicher Arzneimittel, da keines – gleich, ob natürlichen oder künstlichen Ursprungs - frei von Nebenwirkungen ist. 
    Mediziner halten diese strenge Interpretation jedoch für überholt und nicht für hilfreich. Es stellt sich die Frage, was ethisch wertvoller ist: denPatienten ohne jegliche Behandlung, seinem Leid zu überlassen oder aber bei einer Behandlung mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen riskieren zu lassen. Dies befreit den Arzt allerdings nicht von seiner Pflicht, den Patienten über alle möglichen Behandlungsmethoden, bzw. -alternativen aufzuklären, so dass dieser die Vor - und Nachteile abwägen kann und sich dann auf einer möglichst guten Wissensbasis entscheiden kann. 

    So kann der Patient seine sogenannte Informierte Einwilligung in eine bestimmte Behandlung geben.


    aus Wikipedia
  • 12.02.2013

    noch ein Gedanke zur Gesundheit :


    " Da es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein! "
        
       Voltaire
  • 22.12.2012

    Verfalldaten

    Wieviel Geld werfen wir weg, indem wir abgelaufene Medikamente nicht mehr benützen ! 
     
    Medikamente behalten ihre Wirksamkeit grösstenteils über einen wesentlich längeren Zeitraum, als es das Verfallsdatum auf der Umverpackung vermuten  lässt. Wie eine soeben in den «Archives of Internal Medicine» online veröffentlichte US-amerikanische Studie an acht Arzneimitteln mit insgesamt 15 verschiedenen Wirkstoffen zeigt, lassen sich die relevanten Ingredienzien oft sogar noch Jahrzehnte nach Verstreichen der aufgedruckten Frist in adäquaten Konzentrationen nachweisen. Schon länger war nicht nur in den USA in Fachkreisen kontrovers diskutiert worden, inwieweit die Verfallsdaten für Arzneien und ein damit einhergehendes Vernichten grosser Mengen an abgelaufenen Medikamenten angemessen sind. Schliesslich wären klinische Situationen denkbar, in denen ein Einsatz von Arzneimitteln über ihr Verfallsdatum hinaus mangels praktikabler Alternativen oder aus finanziellen Gründen durchaus in Betracht  kommen könnte. In der Tat hatten bereits frühere Untersuchungen ergeben, dass Medikamente auch Jahre nach Ablauf des Verfallsdatums noch wirksam sind. Die amerikanische Food and Drug Administration hat daraufhin das Shelf-Life Extension Program (SLEP) ins Leben gerufen, um die Langzeit sicherheit und -haltbarkeit von Arzneistoffen prüfen zu lassen. Für 88 Prozent der 122 bis anhin getesteten Präparate wurden die gesetzlich vorgegebenen Haltbarkeitsfristen von zwölf bis 60 Monaten nach Produktion inzwischen durchschnittlich um mehr als ein Jahr verlängert. In der neuen Studie hat die Gruppe um Lee Cantrell von der University of California San Francisco School of  Pharmacy nun gezielt orignalverpackte, ungeöffnete Medikamente, deren Verfallsdatum sogar bereits 28 bis 40 Jahre zurückliegt, auf die in ihnen noch enthaltenen relevanten Wirkstoffanteile hin ana lysiert. Selbst nach dieser langen Zeit waren zwölf (86%) der 14 untersuchten aktiven Substanzen (Homatropin konnte mangels eines analytischen Standards nicht getestet werden) immer noch zu einem Anteil von mindestens
    90 Prozent der auf dem Etikett angegebenen ursprünglichen Konzentration präsent. Darunter waren acht Inhaltsstoffe, die noch nach 480 Monaten so potent waren wie am ersten Tag. Lediglich Acetylsalicylsäure und Amphetamin wurden in den Altmedikamenten in Mengen nachgewiesen, die unter den allgemein als geringste akzeptable Konzentration geltenden 90 Prozent des Ausgangswertes lagen. Aus ihren Ergebnissen, die mit den vom SLEP erhobenen Daten im Einklang sind, schliessen die Autoren, dass für zahlreiche Medikamente eine grosszügige Ausweitung der Haltbarkeitsfristen angebracht wäre, was ihrer Ansicht nach zusätzlich über geringere Arzneimittelkosten den Patienten zugute käme. Aber auch der umweltschonende Aspekt eines eventuell kleineren Arzneimüllbergs dürfte nicht von der Hand zu weisen sein.



    Lee Cantrell et al.: Stability of active ingredients in longexpired prescription medications. Arch Intern Med 2012; doi:10.1001/archinternmed.2012.4501.





  • 17.12.2012

    was ist Gesundheit ?

    die WHO definiert :
    die Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.

    eine andere Meinung dazu von Friedrich Nietzsche :
    Gesundheit ist dasjenige Mass an Krankheit, das mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen.

    in unserer Zeit hat das Nachdenken über diese Begriffe zu neuen Bildern geführt und wir brauchen entsprechend auch neue Definitionen. Und wir müssen uns damit auseinandersetzen, dass andere Gesellschaften auch andere Bilder dazu kennen.